Unsere Vereinsgeschichte

Am 19.07. 1923 trafen sich 25 Gremmendorfer und gründeten den Ortsverein Gremmendorf. Erster Vorsitzender war Heinrich Löwe.

Um die Geselligkeit zu pflegen entschlossen sich die Mitglieder des Ortsvereins sich auch im Schützenwesen zu betätigen. Somit kam 1 Jahr später die Bezeichnung Schützenverein hinzu.

Hermann Treff wurde der erste Schützenkönig. Damals wurde das Schützenfest immer an den ersten 3 Tagen im Juli gefeiert, später jedoch am 1 Wochenende im Juli. Lange Zeit wurde 3 Tage gefeiert. Zu dieser Zeit gab es einen Fackelzug, ein Vogelschießen und eine Nachfeier.

Gefeiert wurde im Vereinslokal Waldesruh (später Heuckmann) oder Thürs im Busch (später Sebon).                                                                                                                                                    

1931 wurde die erste Jungschützenriege gegründet, deren erster König Sven Schulte wurde.

Zum 10. Jährigen Jubiläum, das natürlich groß gefeiert wurde, wurde auch eine neue Fahne angeschafft.       

Im Jahre 1937/38 musste sich der Verein kurzzeitig Schützengilde nennen, da die Nationalsoziallisten versuchten dem Verein ihren Stempel aufzudrücken. Im Jahre 1938 wurde der vorerst letzte König ausgeschossen.

Es war Karl Sander sen.

Zu dieser Zeit trugen alle Mitglieder einen Schützenhut und ein Holzgewehr. Die Offiziere waren beritten und es gab auch damals schon einen Fahnenschlag. Das Gründungsmitglied Albert Schmidt führte ihn mit Besenstiel und Geschirrtuch durch.               

Mit Beginn des 2 Weltkrieges erstarb das Vereinsleben auch in Gremmendorf für ein ganzes Jahrzehnt. Die meisten Mitglieder waren eingezogen und mancher kehrte nicht zurück. Ihnen sei an dieser Stelle ein ehrendes Gedenken ausgesprochen.    

 

Das nach dem Krieg vom Orts- und Schützenverein geschaffene Ehrenmal (Initiator Heinrich Löwe) ist ein eindrucksvolles Mahnmal im Gedenken an die gefallenen Gremmendorfer. (Einweihung1953)           

 

 

Kaum waren die Nachkriegsjahre überstanden wurde das Vereinsleben 1949 wieder angekurbelt. Vieles blieb beim Alten, nur der Vorsitz ging an Hermann Treff. Er rückte auch die politische Aktivität wieder in den Vordergrund. Hermann Treff war der heimliche Bürgermeister von Gremmendorf.     

Ab 1954 gab es auch wieder eine Jungschützenriege. Damals wurde man erst zum Altschützen, wenn man heiratete.                                                                                                                                                         

In den 50ern bis Anfang der 60iger Jahre unterhielt der Orts -und Schützenverein einen eigenen Spielmannszug unter der Leitung von Hansi Köster.                                                                                

Anfang der 60iger Jahre übernahm Günter Naber den Vorsitz. Zusammen mit Werner Belting und Lothar Meinl brachte er viel frischen Wind in den Verein.                                                                                   

1967 trat die gesamte Jungschützenriege zu den Altschützen über, da sie in die Jahre gekommen waren. Spontan entschloss sich ein Freundeskreis der Messdienerschaft der St. Ida Pfarre beim Jungschützenschiessen mitzumachen. Somit gab es dann eine neue Jungschützenriege. Die Jungschützenriege hielt sich bis 1988. Auch diesmal wurden die Jungschützen zu alt und traten in die Altschützenriege über.                                                                                                                                    

In den 80iger Jahren wurde der Vatertags-Frühschoppen an Christi Himmelfahrt eingeführt. Ab 1986 gab es dann an diesem Tag ein Kaiserschießen.                                                                                                                                              1989 wurde ein Kinderschützenfest eingeführt. Ob Mädchen oder Junge, alle Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahre durften schießen.                                                                                                                         

1991 zog der Schützenverein wieder zurück zur Gaststätte Heuckmann   dem „Haus der Schützen“. Dort wurde viele Jahre gefeiert und geschossen. Doch es gab eine Änderung. Das Schützenfest wurde auf das letzte Augustwochenende gelegt.                                                                                                       

 

Mit der Schließung und dem Abriss der Gaststätte Heuckmann musste ein neuer Schießplatz her. Der wurde am Pängelanton Museum gefunden.

Seit 2015 steht dort zum Schützenfest eine fahrbare Vogelstange.

 

Gefeiert wird in der Gaststätte Friedenskrug.